Expertenstunde „Deutsch“ am 20.02.2019

Am Mittwoch, den 20.02.2019, fand in der Grundschule Mehren wieder eine „Expertenstunde“ statt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten im Vorfeld zwischen verschiedenen Themen aus dem Teilrahmenplan Deutsch auswählen.

Im Wunschprojekt haben die Kinder dann in jahrgangsübergreifenden Gruppen an einem bestimmten Thema gearbeitet,

das von den Lehrerinnen und Lehrern vorbereitet worden war.

Folgende Workshops standen zur Wahl:

1. Der Grüffelo

Wer die Geschichte noch nicht kennt, lernt sie hier kennen: Der große Wald ist voller Gefahren und die kleine Maus droht jedem, der sie fressen will, mit dem schrecklichen Grüffelo. Dabei gibt´s Grüffelos gar nicht. Oder doch?

Die Kinder werden dann zur Geschichte Rätsel lösen, Textabschnitte lesen und zuordnen, Reime finden, die Tiere genauer beschreiben und (kurze) Texte schreiben.

(Christiane Kiefer-Franzen)

2. Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte

Ein Löwe möchte einen Brief an eine Löwin schreiben und steht damit vor seiner größten Herausforderung, da er selbst gar nicht schreiben kann.

Wir haben gemeinsam die Bildergeschichte gelesen und herausgefunden, wie der Löwe dieses Problem gelöst hat. Anschließend haben wir über die Geschichte gesprochen und eigene Briefe an die Löwin geschrieben. Außerdem gab es noch weitere spannende Aufgaben und ein paar Rätsel zum Buch.

 (Anika Luxemburger)

 

3. Rosalind – das ganze besondere Katzenkind  (Vorlesegespräch)

Katzenpapa Kasimir und Katzenmama Karolina stammen aus einer ganz vornehmen Katzenfamilie. Seit Katzengedenken war die ganze Sippe berühmt für ihr pechschwarzes Fell. Schon lange freuen sich Herr und Frau Kasimir auf Nachwuchs. Dann bekommt Katzenmama Karolina ein Katzenbaby - Rosalind. Rosalind aber ist knallorange, ohje!!!

In der Expertenstunde lernten die Kinder Rosalind und ihre tollen Erlebnisse kennen und beschäftigten sich mit dem Thema „Anderssein“.

(Valentina Weins)

 

4. Einen persönlichen Brief schreiben

In dieser Expertengruppe brachten die Schüler zunächst ihre Vorkenntnisse zum Briefeschreiben ein.

Nachdem wir uns mit der „Form“ des Briefes, also mit all den Merkmalen, die wir beim Briefeschreiben beachten sollen, beschäftigt hatten, bekam jedes Kind einen persönlichen Brief von der Lehrerin, den es erst lesen und danach in einem eigenen Brief beantworten sollte. Dabei durfte das geeignete Briefpapier und ein entsprechender Briefumschlag natürlich nicht fehlen. Wer den Brief an die Lehrerin abgegeben hatte, konnte einen weiteren an den Freund oder die Freundin schreiben.

(Monika Theisen)

 

5. Der Faden (Gedicht)

Die Kinder befassten sich in dieser Expertengruppe mit dem Gedicht „Der Faden“ von Josef Guggenmos.

Zunächst wurde das Gedicht vorgelesen und ein Faden entsprechend der jeweiligen Textstellen gelegt. So entstand aus einem Strich eine Welle mit anschließender Spirale. Aus dieser Spirale wurde eine Schnecke mit einem Haus, woran sich eine Acht, eine Null und ein Fisch anschlossen. Letztendlich „schlängelte sich der Faden als Schlange“, vor der jedem bange wurde. Der Faden wartete lange vergeblich darauf, dass „wer“ kommt. Die Kinder überlegten, warum der Schlangenfaden so lange allein da liegen musste. Sie wollten ihm helfen und verwandelten ihn in Figuren, die gegen das Böse bestehen könnten: So entstanden z. B. Herzen und Sterne, oder aber Ballons, mit denen das Böse wegfliegen konnte.

(Beatrix Fochs)

6. Hexensprüche - reimen und dichten

Einfache Reimwörterpaare zu finden, bereitete allen Kindern dieser Gruppe keinerlei Schwierigkeiten und so sammelten die jüngeren mit Hilfe von vorgegebenen Wörtern zahlreiche Reimwörterpaare und die größeren übten das Reimen an Lückentexten, in denen die fehlenden Reimwörter ergänzt wurden.

Mit dem so gesammelten, riesigen Vorrat an Reimwörtern ging es dann ans Dichten von Hexen- und Zaubersprüchen, von denen tatsächlich auch einige zu wirken schienen.

" Ene mene , Tortenheber,

in dem Mäppchen ist jetzt Kleber."

"Abra kadabra, Wassertonne,

draußen scheint jetzt gleich die Sonne!"

(Gudrun Krenciszek)

7. Bildgedichte

Der Grundgedanke dieser besonderen Gedichtform ist es, mit Wörtern ein Bild darzustellen. Das Wort „Wal" wurde z.B. mit großen Druckbuchstaben in den Umriss des Tieres geschrieben. In jedem Kunstwerk wurde ein anderes, passendes Wort versteckt: Der Apfel hatte einen Wurm, der Baum ein Nest, das Schiff einen Anker. Die Kinder hatten viele eigene Ideen, die sie kreativ umsetzten. So entstanden viele wunderschöne Bildgedichte.

(Dorothée Irle)

8. Der Erlkönig (Ein Gedicht rappen)

(Susanne Rhodius)

 

9. Lesezeit

(Melanie Thiel)