Expertentag "Deutsch" am 24.05.2017

 Am Mittwoch war es mal wieder soweit: Ein Expertentag stand auf dem Stundenplan. Diesmal entstammten alle von den Lehrern angebotenen Themen aus dem Fachgebiet "Deutsch". Die Lerngruppen waren - wie es bei Expertentagen bereits Tradition ist - klassen- und jahrgangsübergreifend zusammengestellt worden. Nach einer kurzen Vorstellung aller "Workshops" im Vorfeld hatten die Schüler die Möglichkeit, drei Favoriten zu benennen, einem davon wurden sie zugeteilt. Hier ein Überblick über das Angebot:

1. Bilderbücher –

    und was man damit machen kann

 "Bilderbücher sind doch was für kleine Kinder" - von wegen!

In spannenden, traurigen, lustigen oder lehrreichen Geschichten, die die Bilderbuchhelden erleben, finden sich nicht nur Grundschulkinder wieder, sondern auch Erwachsene.

Bilderbücher kann man anschauen, lesen und vorlesen, nacherzählen, weiter erzählen, neu- und anders erzählen, verändern  usw., und das wollen wir auf vielfältige Weise tun.

 

(Gudrun Krenciszek)

2. Spaß mit besonderen Gedichten –

    Haiku, Elfchen, Wortspielereien

Elfchen und Wortspielereien kennt jedes Grundschulkind. Doch, was ist ein Haiku? Diese Gedichtform kommt aus dem Japanischen. Die Schüler erkannten sehr schnell, dass die Dreizeiler aus 5,7,5 Silben aufgebaut sind. Nun war es ein Leichtes, selbst zu dichten.

Die meisten Schüler beschäftigten sich so ausgiebig mit ihren eigenen Haikus, dass nur einzelne noch ein "Vatertagselfchen" zustande brachten.

(Monika Theisen)

3. Sprechschreiben

 

Im Projekt „Sprechschreiben“ wird „Richtig schreiben“ geübt mithilfe der FRESCH-Methode (Silbenschwingen), d.h. lautgetreue Wörter werden in Silben gegliedert, „gelaufen und geschwungen“ um sie anschließend richtig aufzuschreiben. Das Laufen und Schwingen der Wörter hilft uns dabei, schwierige Stellen besser herauszuhören und so Fehler zu vermeiden.

 

(Christiane Kiefer-Franzen)

4. Lesespiele und Logicals

(Anika Luxemburger)

5. Geschichtenwerkstatt

Die Experten der „Geschichtenwerkstatt“ beschäftigten sich zunächst damit, welche Schreibgeheimnisse denn hinter einer „echten“ Geschichte stecken. Anschließend wählten sie aus verschiedenen Schreibimpulsen einen aus und erzählten daraus ihre Geschichte, bevor sie sie zu guter Letzt auch aufschrieben.

 

Hier ein paar Beispiele:

 

(Anne-Kathrin Borns)

6. Antolin

(Melanie Thiel)

7. Kurzgeschichten

(Eva Lahsik)

 

8. Lesespur

(Vanessa Hempel)

9. Bildgedichte

 

Hier wurden die Umrisse von Tiere, Pflanzen oder Dingen mit passenden Wörtern „ausgemalt“. Die Schüler füllten die vorgegebenen Formen mit großen Druckbuchstaben. In jedem Kunstwerk wurde ein Wort versteckt. So hatte der Apfel einen Wurm, der Baum ein Nest, das Schiff einen Anker. Die Schüler hatten viele kreative Ideen und konnten sich auch eigene Umrisse ausdenken. So entstanden viele wunderschöne Bildgedichte.

(Dorothée Irle)